study with avocadi – Lernen passiert selten allein

study with avocadi ist im Kern keine App und keine Website, sondern eine Community. Ein Ort, an dem Leute zusammenkommen, um zu lernen – für die Uni, für die Schule, für einen Kurs, für sich selbst – und sich dabei gegenseitig motivieren, ablenken, durchziehen und feiern.

Die Website, die es inzwischen gibt, ist der sichtbare Einstiegspunkt. Das Herz des Projekts schlägt aber dort, wo die Leute tatsächlich miteinander reden: in den offenen Communities auf Discord und Fluxer.

Eine Community, zwei Plattformen

Lernen ist etwas sehr Persönliches, und die Plattformen, auf denen sich Leute gerne aufhalten, sind es auch. Deshalb gibt es study with avocadi bewusst auf zwei Plattformen parallel:

  • Discord – für alle, die ohnehin dort leben, mit Freunden chatten und von Server zu Server springen.
  • Fluxer – eine offene, Open-Source-Alternative, die sich ähnlich anfühlt, aber ein anderes Selbstverständnis mitbringt.

In beiden Communities geht es um dasselbe: Ziele teilen, zusammen lernen, sich über Fortschritte austauschen – und zwischendurch auch einfach über andere Dinge reden. Learning Communities funktionieren selten, wenn sie nur aus Lernen bestehen. Es braucht den Raum für alles drumherum, damit die Leute immer wieder zurückkommen.

Das Ziel ist einfach formuliert, aber nicht trivial: so viele Leute wie möglich zum Lernen motivieren – und ihnen eine Plattform geben, auf der sie sich austauschen können.

Die Bots: einmal bauen, überall laufen

Zu jeder Community gehört auch ein Bot – einer für Discord, einer für Fluxer. Technisch sind die beiden aber nicht zwei getrennte Projekte, sondern zwei Interfaces auf dasselbe Backend.

Die eigentliche Logik – was ein Feature tut, wie Daten verwaltet werden, wie Nutzeraktionen verarbeitet werden – lebt in einem geteilten Kern. Die plattformspezifischen Teile sind dünn und kümmern sich nur darum, die jeweilige API zu bedienen. Das hat drei praktische Konsequenzen:

  1. Features entstehen einmal, laufen zweimal. Neue Funktionen müssen nicht doppelt entwickelt, getestet und gepflegt werden.
  2. Verhalten bleibt konsistent. Was auf Discord funktioniert, funktioniert auf Fluxer genauso – und umgekehrt. Keine Plattform bekommt unbewusst ein Feature früher oder besser.
  3. Weitere Plattformen sind eine kleine Erweiterung, kein neues Projekt. Ob irgendwann Matrix, Revolt oder etwas komplett anderes dazukommt – es bleibt hauptsächlich Interface-Arbeit.

Beide Bots werden in Kürze Open Source veröffentlicht. Die Idee dahinter ist nicht nur Transparenz, sondern auch, dass andere Learning Communities den gleichen Ansatz übernehmen können, ohne bei null anzufangen.

Wohin es geht: von der Community zur Lern-App

Die Website ist aktuell bewusst klein gehalten – ein Landing Point, der zur Community führt. Geplant ist aber, sie schrittweise zu einer echten Lern-App auszubauen, die neben der Community auch eigene Tools mitbringt:

  • Lern-Spiele – kleine, fokussierte Formate, die Wiederholung und Abfrage zu etwas machen, das sich weniger nach Pflicht und mehr nach Spiel anfühlt.
  • Pomodoro-Tools – synchronisiert, sodass man nicht nur für sich alleine, sondern mit anderen zusammen in Sessions lernen kann.
  • Integration in die Community – damit das, was in der App passiert, sich nicht von dem trennt, was in den Discord- und Fluxer-Channels stattfindet.

Der rote Faden bleibt dabei immer derselbe: Lernen passiert besser, wenn man es nicht alleine macht. Alles, was auf study with avocadi gebaut wird, soll genau diesen Punkt unterstützen – von der Community über die Bots bis hin zu den Tools, die später dazukommen.

Wer mitmachen möchte

study with avocadi lebt davon, dass Leute dabei sind. Beide Communities sind offen, der Einstieg ist niederschwellig, und die Bots werden in den nächsten Wochen auf unserer Gitea Instanz und GitHub landen – für alle, die reinschauen, beitragen oder sich inspirieren lassen wollen.

Mehr dazu folgt an dieser Stelle.

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